Die Software-Komponenten der AristaFlow® BPM Suite

Die AristaFlow® BPM Suite besteht derzeit aus den folgenden Software-Komponenten: Process Template Editor, Activity Repository Editor, OrgModel Editor, TestClient, Client, AutomaticClient, Monitor und Server. Hinzu kommt eine offene API (Application Programming Interface), die es ermöglicht die BPM-Suite beliebig zu erweitern und in die bestehende IT-Infrastruktur problemlos einzubetten.

Diese Komponenten sind nachfolgend aufgeführt. Eine ausführlichere Beschreibungen mit Beispielbildern erhalten Sie hier.

AristaFlow Process Template Editor

Der AristaFlow Process Template Editor basiert auf den Prinzipien des "Correctness by Construction" (z.B. Sicherstellung von Deadlock-Freiheit durch die Modellierung). In Ergänzung dazu werden, nebenläufig zum Modellierungsvorgang, verschiedene Fehleranalysen durchgeführt, etwa um Inkonsistenzen im aktuell modellierten Datenfluss anzuzeigen.

AristaFlow Activity Repository Editor

Der AristaFlow Activity Repository Editor dient dazu, Aktivitäten jeder Art dem AristaFlow-System "bekannt" zu machen. Zu diesem Zweck füllt man typspezifische Formulare aus.

AristaFlow OrgModel Editor

Der AristaFlow OrgModel Editor dient zur Erstellung und Pflege des Organisationsmodells. Das Organisationsmodell von AristaFlow ist sehr ausdrucksstark und erlaubt die Beschreibung auch sehr komplexer Unternehmensstrukturen. Entsprechend mächtig sind auch die Bearbeiterzuordnungsausdrücke, die man – unter Bezugnahme auf das hinterlegte Organisationsmodell – den Aktivitäten bei Bedarf zuordnen kann.

AristaFlow TestClient

Der AristaFlow Testclient dient dazu, strukturell korrekte, aber hinsichtlich Zuordnung von ausführbaren Diensten und Bearbeiterzuordnungsausdrücken noch nicht vollständige Prozessvorlagen, testweise auszuführen. AristaFlow ergänzt in diesem Fall evtl. fehlende "Executables" (d.h. Aktivitätenprogramme) durch automatisch erzeugte Formulare, um Eingabeparameter anzuzeigen sowie Ausgabeparameter (die normalerweise von der Aktivität gesetzt werden) von Hand eingeben zu können. Dies ermöglicht ein rasches Durchspielen von Prozessen (und ggf. bereits angekoppelten Anwendungsdiensten) noch bevor alle Implementierungsdetails feststehen!

AristaFlow Client

Der AristaFlow Client ist ein "Standard Client", der die anstehenden Aufgaben seines Benutzers in einer Arbeitsliste anzeigt. Außerdem bietet er ihm die auf dem Server hinterlegten Prozessvorlagen zum Starten neuer Prozessinstanzen an (sofern der Benutzer für diese die "Startberechtigung" besitzt). Der Client verfügt zudem über Funktionen wie "Wiedervorlage", "Delegation" und "Nachfrage". Darüber hinaus kann man sich für die in der Arbeitsliste befindlichen Tätigkeiten (d.h. Aktivitäten) die zugehörige Prozessinstanz graphisch anzeigen lassen.

AristaFlow Automatic Client

Der Automatic Client dient zur Ausführung automatischer Schritte, die keine Benutzerinteraktion erfordern. Aus Sicht des AristaFlow-Servers verhält sich der Automatic Client im Wesentlichen wie ein normaler (d.h. interaktiver) Client. Auch ihm werden die für ihn anstehende Aufträge in seine "Arbeitsliste" gestellt. Im Unterschied zum AristaFlow Client wird das zugeordnete Aktivitätenprogramm dann aber automatisch (d.h. ohne Benutzerinteraktionen) gestartet und ausgeführt. Ein Prozessschritt wird zu einem "automatischen Schritt", in dem "automaticclient" als Bearbeiterzuordnungsausdruck gewählt wird.

AristaFlow Monitor

Der AristaFlow Monitor ist für den Systemspezialisten gedacht und ermöglicht unter anderem, die laufenden Prozessinstanzen zu überwachen. Beispielsweise können sich autorisierte Benutzer den ak­tuellen Zustand oder die Ausfüh­rungs­­historie einer Prozessinstanz anschauen sowie einen Blick in die Logdatei des zugeordneten Ausführungsdienstes werfen. Darüber hinaus kann der Monitor auch eine aktuell fehlgeschlagene Aktivität zurücksetzen sowie Ad-hoc-Änderungen an einer Prozess­­in­stanz vornehmen. Dabei steht ihm das volle Spektrum an Änderungs­oper­ationen wie bei der Prozessmodellierung zur Ver­fügung.